Der Luftvolumenstrom ist eine der grundlegenden Größen in der Lüftungs- und Klimatechnik. Er beschreibt, wie viel Luftmenge pro Stunde durch Kanäle, Geräte oder Auslässe gefördert wird. Die Ermittlung erfolgt über Strömungsgeschwindigkeit und Querschnittsfläche. Normen wie DIN EN 13779 oder die Arbeitsstättenrichtlinie definieren Mindestvolumenströme für verschiedene Nutzungen. In Wohngebäuden gilt etwa ein Richtwert von 25–30 m³/h pro Person. Variable Volumenstromsysteme (VAV) passen den Luftstrom dynamisch an den Bedarf an, was Energie spart. Eine korrekte Auslegung verhindert Zugerscheinungen, Schallprobleme und sorgt für ausreichende Luftqualität sowie Wärmeabfuhr.
L
Luftvolumenstrom
Menge an Luft, die pro Zeiteinheit durch einen Querschnitt einer Lüftungsanlage strömt, angegeben in m³/h.