Der Heiztechnikhersteller Kermi baut sein Produktportfolio um Wohnungsstationen aus. Damit adressiert das Unternehmen den Markt für dezentrale Wärmeverteilung in Mehrfamilienhäusern – ein Segment, das durch die Wärmewende und den Umbau bestehender Heizanlagen wächst.

Wohnungsstationen regeln Heizung und Warmwasser auf Ebene einzelner Wohneinheiten. Sie ermöglichen flexible Systemlösungen und reduzieren Rohrleitungsverluste gegenüber zentralen Versorgungssystemen. Für Betreiber und Planer bedeutet dies höhere Effizienz und bessere Kostenkontrolle pro Einheit.

Der Schritt deutet darauf hin, dass Kermi die Marktchancen in der dezentralen Wärmeversorgung erkannt hat. Parallel zur Elektrifizierung von Heizanlagen und zum Ausbau von Wärmepumpen in Bestandsimmobilien wächst die Nachfrage nach durchdachten Übergabestationen. Mit der Portfolio-Erweiterung positioniert sich Kermi als Systemanbieter für den gesamten Heizwärmekreislauf.